Wie Du mit bewusstem Sprechen Deine Energie zurückgewinnen kannst

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, wie sich Dein Atem verändert, wenn Du sprichst? Wahrscheinlich nicht. Dabei hat die Art, wie wir sprechen, einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und Energie. Wenn Du oft müde bist, Dich unkonzentriert fühlst oder sogar Symptome wie Schwindel oder Brainfog bemerkst, könnte das an Deinem Atemmuster beim Sprechen liegen.

Warum Sprechen uns Energie kostet

Beim Sprechen atmen wir häufig durch den Mund und das meist schneller, als es unser Körper gewohnt ist. Damit unser Atemzug für einen ganzen Satz reicht, sprechen wir oft zu schnell, ohne es zu merken. Das Problem: Dabei sinkt unser Kohlendioxidspiegel im Körper. Dieser scheinbar kleine Effekt hat große Auswirkungen. Ein zu niedriger Kohlendioxidspiegel kann den Energiestoffwechsel beeinträchtigen. Plötzlich fühlen wir uns müde, unkonzentriert oder ausgelaugt – alles nur, weil wir beim Sprechen unbewusst „falsch“ atmen.

Die gute Nachricht: Du kannst es ändern

Mit ein wenig Übung kannst Du Dein Atemmuster beim Sprechen bewusster gestalten und so Deine Energie und Klarheit zurückgewinnen. Wichtig ist, zunächst wahrzunehmen, wie Du atmest, und dann kleine, aber effektive Veränderungen einzuführen. Hier ein paar Ideen, wie Du starten kannst:

  • 1. Achte auf Deinen Atem beim Sprechen
    Wann atmest Du ein? Wie oft atmest Du durch den Mund? Beginne damit, Deine Atemmuster bewusst wahrzunehmen. Schon diese Aufmerksamkeit ist der erste Schritt zur Veränderung.

    2. Mach Pausen und atme durch die Nase
    Sprechpausen sind nicht nur gut für Deinen Atem, sondern auch für Dein Gegenüber. Verkürze Deine Sätze und nimm Dir Zeit, durch die Nase einzuatmen. Das hilft Deinem Körper, den Kohlendioxidspiegel zu stabilisieren und gibt Dir mehr Energie.

    3. Übe mit Zahlen
    Zähle laut bis 200 – mit bewussten Atempausen. Starte klein: Vielleicht machst Du nach vier Zahlen eine Pause. Wenn Du Dich sicherer fühlst, versuche, größere Zahlenbereiche zu meistern. Du wirst merken, wie anstrengend es wird, wenn die Zahlen länger werden – und genau das ist das Training, das Dein Atemmuster verbessert.

    4. Lies laut vor
    Nimm Dir ein Kinderbuch, eine Nachricht oder einen kurzen Text und lies ihn laut vor. Achte darauf, wo Du Pausen machst, und nutze diese Momente, um bewusst durch die Nase einzuatmen. Je öfter Du das übst, desto natürlicher wird es Dir im Alltag gelingen.

Kleine Veränderungen, große Wirkung

Es mag anfangs ungewohnt erscheinen, auf den eigenen Atem zu achten, während man spricht. Doch mit der Zeit wird es ganz normal, Pausen einzulegen und durch die Nase zu atmen. Und die Belohnung? Mehr Energie, ein klarerer Kopf und ein besseres Gefühl für Deinen Körper.

Deine Einladung: Probiere es aus!

Starte noch heute mit einer der Übungen: Zähle laut bis 50 oder lies ein paar Sätze vor – bewusst und achtsam. Beobachte, wie sich Dein Atem anfühlt und welche Veränderungen Du bemerkst. Du wirst staunen, wie viel Energie in Deinem Atem steckt.

Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren oder erzähle einem Freund davon, der vielleicht auch davon profitieren könnte. Dein Atem ist Dein Schlüssel zu mehr Kraft und Klarheit – nutze ihn! 😊

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